Meditation

Meditieren heisst Grundsätzlich zwischen den Gedanken einen Platz Raum zu schaffen. Ein Raum, wo man Ruhe findet, wo man die Möglichkeit hat sich zu Entspannen, seine Energie zu zentrieren und für einen Moment die Tür der Aussenwelt zu schliessen und die Tür seiner Innenwelt zu öffnen, um in sich selbst zu schauen (reflektieren). Das ist die Meditation um seine Gedanken, Gefühlen und Ereignissen zu verarbeiten. Dabei kann man sich vorstellen, dass man sich vollständig von allem löst, sodass man an nichts und an niemanden haftet. Dass man in der Leerheit versucht sich selbst zu finden und somit sein inneren Frieden, um Tag für Tag ein besserer Mensch zu werden und immer mehr Mitgefühl für die Menschen zu entwickeln, mit der Hoffnung, dass Leid und Schmerz vollständig aus jedem Menschen verschwinden wird, und dass jeder Mensch in jeder Hinsicht Glück und Frieden spüren und finden kann.

Bei Beginn mit der Meditation fliessen oft erstmals viele Gedanken durch den Kopf (Verarbeitungsphase). Das kommt oft dann vor, wenn man nicht gewöhnt ist, sich ein bisschen Ruhe zu gönnen und die Emotionen (Positive oder Negative) zu verarbeiten.Mit der Zeit lernt man zwischen diesen Gedanken einen Platz Raum zu schaffen und eine angenehme Ruhe zu empfinden. Das ist dann die Ruhephase (Entspannungsphase) und die Regenerationsphase (Energiesammlungsphase).

Man achtet auf die regelmässige Atmung, einer gesunden und entspannten Körperhaltung. Während man entspannt, ruhig und gelassen meditiert, kann man auch darauf achten, dass man leicht die Lachmuskeln im Gesicht anspannt. Es soll dabei nicht so aussehen, als würde man ein lächeln haben im Gesicht, sondern, dass man selber spürt, dass die Lachmuskeln ganz leicht und angenehm angespannt sind. Das Fördert noch mehr den Frieden ins uns selbst (fördert die Freisetzung von Endorphinen-Glückshormonen). Wenn unser Geist zufrieden ist, dann ist auch unser Körper zufrieden.  Man kann zusätzlich die Zunge mit dem Gaumen verbinden (am höchsten Punkt im Mund), um den energetischen Energiekreislauf zu schliessen.

Einen weiteren Aspekt der Meditation ist das Qi Gong, wenn man sich konzentriert die Energie zu speichern oder zu lenken. Man kann lernen die Kosmische (Universelle) Energie in seinem Körper zu lenken und natürlich auch zu empfangen/sammeln und aus seinem Körper auszusenden (z.B. Handauflegen oder Fernheilung) oder auch Energieströme Wahrnehmen von den Menschen oder auch von der Natur, z.B. die Energien von den 5 Elementen (Wandlungsphasen):

  • Holz (z.B. Bäumen)
  • Feuer (z.B. Feuerflammen)
  • Erde (z.B. Erdboden)
  • Metall (z.B. Bergen, Felsen und Steinen)
  • Wasser (z.B. Wasserfall)

Man kann auch mit der Atmung bestimmte Vorstellungskräfte (Visualisationskräfte) miteinbeziehen, z.B. wenn man einatmet kann man sich vorstellen wie man Beschwerden im Körper zu sich zieht/konzentriert und dann bei der Ausatmung diese Beschwerden aus dem Körper heraus schafft.  Oder wenn man einatmet wird alles gutes, sauberes und gesundes eingeatmet und bei beim ausatmen wird es in uns gespeichert.Oder wenn man einatmet wird alles gutes, sauberes und gesundes eingeatmet und bei beim ausatmen wird alles schlechtes, schmutziges und krankhaftes/schmerzhaftes ausgeatmet. Das Gute kommt rein im Körper und das schlecht geht raus aus dem Körper. Das kann man sich auch auf der Toilette vorstellen, dass man alles schlechte vom Körper über den Urin und den Stuhlgang ausscheidet.

Auch mit Farben und Tönen (Sounds) ist es möglich sehr effektive Meditationsübungen zu machen. Töne (Sounds) erzeugen bestimmte Vibrationen im Körper, die den Körper fördern können, sich besser zu heilen und bestimmte Gleichgewichte wieder herzustellen.